Programm

Donnerstag, den 21. November 2019

08:30

Einlass

09:15 - 09:25
Grußwort

Begrüßung & Einführung in den Tag

09:25 - 10:00
Keynote

Das Thema Beteiligung von Mitarbeitenden an ihren Unternehmen wurde in den letzten Jahren durch die politischen Akteure verhalten diskutiert – trotz positiver konjunktureller Rahmenbedingungen bei gleichzeitig wenig attraktiven steuerlichen und sonstigen Förderkonzepten. Was sind die Hintergründe dafür und was kann und was sollte Politik in diesem Themenfeld beitragen? Die Key Note gibt Einblicke in das politische Denken in puncto Mitarbeiterbeteiligung.
Referent in Absprache.

10:00 - 10:35
Keynote

Aktuell sind durch die Siemens-Aktienprogramme weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und damit 80% der Belegschaft – Teilhaber des Unternehmens. Die Mitarbeiterbeteiligung hat bei Siemens eine lange Tradition. 1969 wurde mit der Einführung eines Belegschaftsaktienprogramms in Deutschland der Grundstein für die globale Mitarbeiterbeteiligung gelegt. Heute haben nahezu alle Beschäftigten weltweit die Möglichkeit, Mitarbeiteraktionär zu werden. „Handle stets so, als wäre es dein eigenes Unternehmen“, ist das Motto der Eigentümerkultur von Siemens. Für Mitarbeiteraktionäre bedeutet das, dass sie nicht nur am Gewinn partizipieren, sondern auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.
Dr. Ralf P. Thomas

Dr. Ralf P. Thomas

Mitglied des Vorstands
Siemens AG
Nach seinem Eintritt in die Siemens AG im Jahr 1995 durchlief Ralf P. Thomas verschiedene Fach- und Führungspositionen im Finanzbereich an internationalen Standorten des Konzerns. 2002 folgte der Eintritt als Bereichs-CFO bei Siemens Medical Solutions, 2008 beim Industry Sektor der Siemens AG. Im Jahr 2013 wurde er als Chief Financial Officer in den Vorstand für den Gesamtkonzern berufen. Neben seinen Aufgaben bei Siemens wirkt Ralf P. Thomas als Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Rechnungslegungsstandards Committee e.V. (DRSC) sowie als Verwaltungsrat und Schatzmeister der Max-Planck-Gesellschaft e.V. 2018 erfolgte die Bestellung zum Honorarprofessor für das Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
10:40 - 11:00

Kaffeepause

11:00 - 11:30

Mitarbeiterbeteiligung als Chance für Unternehmen, Mitarbeiter und Gesellschaft – Risiken begrenzen, Vermögen aufbauen

11:00 - 11:07

Mitbestimmung ist für uns Gewerkschaften das zentrale Instrument, um gute Arbeit zu fördern. Mitarbeiterkapitalbeteiligung kann sie ergänzen, aber nur unter der Bedingung, dass sie allen Beschäftigten offen steht und zusätzlich zum Tariflohn erfolgt. Und sie darf nicht das „doppelte Risiko“ bergen, im Falle einer Insolvenz Arbeitsplatz und Kapitalanlage zu verlieren.
Thomas Fischer

Thomas Fischer

Abteilungsleiter Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik
Deutscher Gewerkschaftsbund
Thomas Fischer trat nach Studium der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Völkerrecht 1993 die Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften der Universität München an. 1998 übernahm er die Geschäftsleitung des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung (EZFF) an der Universität Tübingen. 2000 erfolgte der Wechsel zur Bertelsmann Stiftung, für die er das Thema Systemreformen in der EU betreute und ab 2004 das Programms Good Governance und Reform leitete. Im Jahr 2008 wechselte Thomas Fischer als Leiter des Stiftungsbüros nach Brüssel. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2014 ist Thomas Fischer als Abteilungsleiter beim DGB-Bundesvorstand tätig.

11:07 - 11:14

Aktien sind ein ideales Instrument, um die Mitarbeiter an den Erfolgen des eigenen Unternehmens zu beteiligen. Umso wichtiger sind staatliche Rahmenbedingungen, die die Mitarbeiterbeteiligung angemessen fördern.
Dr. Christine Bortenlänger

Dr. Christine Bortenlänger

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Deutsches Aktieninstitut e.V.
Dr. Christine Bortenlänger ist seit 2012 Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. Von 1998 bis 2000 war sie als stellvertretende Geschäftsführerin der Börse München tätig, bevor sie zum Vorstand der Bayerischen Börse AG und Geschäftsführerin der öffentlich-rechtlichen Börse München berufen wurde. Bortenlänger ist Aufsichtsratsmitglied bei Covestro, MTU Aero Engines AG, OSRAM und TÜV Süd sowie Mitglied des Börsenrates der Frankfurter Wertpapierbörse. Ehrenamtlich ist sie u.a. als Schatzmeisterin des Wirtschaftsbeirats Bayern aktiv.
11:14 - 11:21

Mitarbeiterbeteiligung hilft gerade niedrigeren Einkommen, steuerlich geförderten Vermögensaufbau in Aktien zu betreiben. Unternehmen sind dadurch attraktivere Arbeitgeber und steigern das Engagement ihrer Mitarbeiter. Aus gesellschaftlicher Perspektive verhindert Mitarbeiterbeteiligung ein weiteres Auseinanderklaffen der Vermögensschere.
Michael H. Kramarsch

Michael H. Kramarsch

Managing Partner
hkp/// group
Michael H. Kramarsch zählt zu den aktivsten Gründern, Investoren und Beratern in der HR-Management-Szene. 2011 gründete er mit anderen Partnern die hkp/// group, die sich unter seine Ägide zur erfolgreichsten deutschen Unternehmensberatung für Themen an der Schnittstelle von HR, Strategie und Finanzen entwickelt hat. Er zählt zu den führenden Experten für wertorientierte Unternehmensführung, Corporate Governance, Performance Management und Top-Executive-Vergütung und hat als Sachverständiger verschiedene Regierungskommissionen beraten.
Auf seine Initiative legt die hkp/// group seit 20111 gemeinsam mit der Global Equity Organisation GEO und mit Unterstützung weiterer Partner die Global Equity Insights Studie auf – eine der weltweit umfassendsten Analysen zur Marktpraxis in der aktienbasierten Vergütung und Mitarbeiterbeteiligung.
11:21 - 11:29

TBA
11:30 - 12:20
Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

12:25 - 13:25

Lunch

13:25 - 14:00
Plenarvortrag

Mitarbeiterkapitalbeteiligung zu fördern ist ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig braucht es auch adäquate Instrumente, damit Risiko und Ertrag der Mitarbeiterinvestitionen ausbalanciert werden können. Ein Teilhabefonds ist dafür ein effektiver Lösungsansatz. Eckpunkte einer Idee zur unternehmensübergreifenden, fondsbasierten Unternehmensbeteiligung.
14:00 - 14:10

Einführung in die Breakout-Sessions

Frank Juhre

Frank Juhre

Chief Operating Officer Plans EMEA
Equatex AG
Nach Akquisition von Equatex durch Computershare wurde Frank Juhre 2019 in seine aktuelle Position berufen. Zuvor hatte er fünf Jahre als Chief Markets Officer und Chief Operating Officer erfolgreich die Equatex AG geführt. Frank verfügt über langjährige Erfahrung im Management operationeller Prozesse sowie im Client Relationship für global agierende Unternehmen. Sein umfangreiches Expertenwissen zu aktienbasierten Vergütungsinstrumenten hatte er zuvor unter anderem bei der UBS sowie im Consulting in den USA und Europa aufgebaut. Er hält einen MBA in Finance der Georgia State University, Atlanta, GA, USA.

14:10 - 14:55

Breakouts Runde 1

Viele Unternehmen erhoffen sich von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen einen Retention-Effekt. Aber existiert dieser tatsächlich und – wenn ja – für welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Auf Basis einer wissenschaftlichen Längsschnittanalyse von mehr als 1 Mio. Beobachtungen werden mögliche Antworten auf diese Fragen diskutiert.
Prof. Dr. Michael Wolff

Prof. Dr. Michael Wolff

Professor für Management und Controlling
Georg-August-Universität Göttingen
Michael Wolff ist seit 2011 an der Georg-August-Universität tätig. Zuvor war er an den Universitäten in Karlsruhe und Mainz tätig. Darüber hinaus war er als Berater bei McKinsey & Company beschäftigt. Im Rahmen seiner Forschung beschäftigt er sich u.a. mit verschiedenen Fragestellungen des Design von Vergütungssystemen. Dabei ist ein Schwerpunkte seiner empirisch orientierten Arbeit die Untersuchung der Wirkungsweisen aktienbasierter Vergütungssysteme. Seine Forschungsergebnisse werden regelmäßig sowohl in forschungs- als auch praxisorientierten Zeitschriften aufgegriffen.

Das Beispiel Holtmann zeigt die Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung für die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften, als Motivationsschub innerhalb der Belegschaft, für den Vermögensaufbau der Mitarbeiter und nicht zuletzt als Finanzierungsalternative – immer unter dem Gesichtspunkt unternehmerischer und gesellschaftlicher Bedeutung und partnerschaftlicher Unternehmenskultur.
Ilka Schulze

Ilka Schulze

Geschäftsführerin
Holtmann Mitarbeiterbeteiligungs GmbH
Die Diplom-Designerin und Finanzbuchhalterin arbeitet seit 1999 in der Holtmann Unternehmensgruppe zunächst als Leiterin des gesamten Rechnungswesens im Bereich Messe + Event. Derzeit ist sie als Prokuristin zuständig für die Verwaltung des Immobilienbestands. Als Geschäftsführerin der Holtmann Mitarbeiter Beteiligungs-GmbH ist sie zudem für das Beteiligungsprogramm bei Holtmann verantwortlich.

Insbesondere bei Unternehmenstransaktionen steht die Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen für die Planteilnehmer auf dem Prüfstand. Meist stehen verschiedene Szenarien zur Auswahl. Die Suche nach fairen Lösungen mit einem möglichst geringen finanziellen Risiko für die betroffenen Mitarbeiter sollte hier ein erklärtes Ziel sein. Das erfordert eine gute Vorbereitung und vor allen Dingen eine gut abgestimmte Unternehmenskommunikation.

Anhand des Renditedreiecks Mitarbeiteraktien wird exemplarisch die Wertentwicklung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgewählter börsennotierter Unternehmen illustriert. Auf aggregierter Ebene werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Ertragspotenzialen und Verlustpuffern von Mitarbeiteraktien vorgestellt und diskutiert.
David Voggeser

David Voggeser

Senior Manager
hkp/// group
 David Voggeser: David Voggeser berät börsennotierte wie auch inhabergeführte Unternehmen zu Vergütungsdesign, Kalibrierung variabler Vergütungselemente und Mitarbeiterbeteiligung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Top Executive Vergütung, insbesondere mit Blick auf variable Vergütungssysteme und externe Vergütungsvergleiche.

Mit der Fusion von TUI AG und TUI Travel PLC festigte der TUI Konzern seine Position als weltweit führendes integriertes Touristikunternehmen. Nach dem Zusammenschluss wurden die Mitarbeiter weltweit eingeladen, am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Der entwickelte Aktienplan sollte das Teamgeistgefühl über alle Konzernmarken hinweg stärken und die Identifikation mit den strategischen Zielen des Unternehmens fördern. „oneShare“ wurde 2017 gleichzeitig in 18 Ländern ausgerollt. Aktuelle wird er in 25 Ländern der Welt mit dem Slogan „Becoming a shareholder is as easy as 1, 2, 3“ angeboten.
15:00 - 15:20

Kaffeepause

15:20 - 16:05

Breakouts Runde 2

Die Zukunft eines Unternehmens hängt entscheidend davon ab, wichtige Veränderungsprozesse in Gang zu setzen und Mitarbeiter und Führungskräfte ausreichend einzubinden. Neben einer guten Kommunikationspolitik ist deren Identifikation mit dem Unternehmen zentral. Welche Rolle die Mitarbeiterbeteiligung bei der erfolgreichen Gestaltung struktureller Änderungen im Konzern spielen kann, wird anhand des Beispiels der Siemens AG erläutert.
Michael H. Kramarsch

Michael H. Kramarsch

Managing Partner
hkp/// group
Michael H. Kramarsch zählt zu den aktivsten Gründern, Investoren und Beratern in der HR-Management-Szene. 2011 gründete er mit anderen Partnern die hkp/// group, die sich unter seine Ägide zur erfolgreichsten deutschen Unternehmensberatung für Themen an der Schnittstelle von HR, Strategie und Finanzen entwickelt hat. Er zählt zu den führenden Experten für wertorientierte Unternehmensführung, Corporate Governance, Performance Management und Top-Executive-Vergütung und hat als Sachverständiger verschiedene Regierungskommissionen beraten.
Auf seine Initiative legt die hkp/// group seit 20111 gemeinsam mit der Global Equity Organisation GEO und mit Unterstützung weiterer Partner die Global Equity Insights Studie auf – eine der weltweit umfassendsten Analysen zur Marktpraxis in der aktienbasierten Vergütung und Mitarbeiterbeteiligung.
Best Case

Das umfangreiche und mehrstufige Mitarbeiterkapitalbeteiligungsprogramm bei der ISD GmbH ist das Fundament zur Förderung einer ergebnisorientierten Eigentümerkultur. Das Beteiligungsprogramm besteht aus sieben Stufen, die zwar keine organisatorische Hierarchieordnung der Teilnehmer begründen, jedoch das Ausmaß der Beteiligung am Kapital des Unternehmens in Korrelation zur unternehmerischen Verantwortung und zum Beitrag zum Wachstum des Unternehmens widerspiegelt.
Ralf Trautz

Ralf Trautz

Geschäftsführer
ISD GmbH
Der Diplom-Informationswirt übernahm im Zuge eines Management-Buy-outs 2011 das 1994 gegründete Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen sowie die Geschäftsführung. Der zunehmende Wettbewerb in der Branche und der wachsende Fachkräftemangel erforderten eine Neuaufstellung und -ausrichtung des Unternehmens, im Rahmen dessen die Geschäftsführung das ISD-Mitarbeiterkapitalbeteiligungsprogramm implementierte.

Unsere Forschung belegt den Zusammenhang zwischen Kapitalbeteiligung und Arbeitsleistung auf Ebene des Individuums. Der Vortrag gibt Aufschluss über die Mechanismen eines solchen Zusammenhangs und warum klassische volkswirtschaftliche Ansätze keine überzeugende Erklärung liefern.
Felix Hofmann

Felix Hofmann

Doktorand
Technische Universität München
Felix Hofmann studierte Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart und St. Andrews und ist seit 2016 externer Doktorand bei Frau Prof. Isabel M. Welpe am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TU München. Auf Einladung von Prof. Richard B. Freeman war Felix Hofmann in 2019 Visting Fellow an der Harvard University. Er präsentierte seine Forschung auf mehreren nationalen und internationalen Konferenzen, u.a. Academy of Management Annual Meeting, 2018 (Chicago, IL), Herbstworkshop WK Personal, 2018 (München) und Beyster Symposium 2019 (La Jolla, CA).

Viele Unternehmen erhoffen sich von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen einen Retention-Effekt. Aber existiert dieser tatsächlich und – wenn ja – für welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Auf Basis einer wissenschaftlichen Längsschnittanalyse von mehr als 1 Mio. Beobachtungen werden mögliche Antworten auf diese Fragen diskutiert.
Prof. Dr. Michael Wolff

Prof. Dr. Michael Wolff

Professor für Management und Controlling
Georg-August-Universität Göttingen
Michael Wolff ist seit 2011 an der Georg-August-Universität tätig. Zuvor war er an den Universitäten in Karlsruhe und Mainz tätig. Darüber hinaus war er als Berater bei McKinsey & Company beschäftigt. Im Rahmen seiner Forschung beschäftigt er sich u.a. mit verschiedenen Fragestellungen des Design von Vergütungssystemen. Dabei ist ein Schwerpunkte seiner empirisch orientierten Arbeit die Untersuchung der Wirkungsweisen aktienbasierter Vergütungssysteme. Seine Forschungsergebnisse werden regelmäßig sowohl in forschungs- als auch praxisorientierten Zeitschriften aufgegriffen.

Mit der Strategie 2020 hat Bilfinger die Grundlage zurück zu profitablem Wachstum gelegt: Effektive Strukturen, stärkere Marktdurchdringung und konsequenter Ausbau innovativer und digitaler Produkte und Dienstleistungen. Einblicke in die Rolle der aktienbasierten Vergütung bei der erfolgreichen Transformation der Bilfinger SE.
Sebastian Wetzel

Sebastian Wetzel

Team Lead Compensation HR Controlling & Governance
Bilfinger SE
Sebastian Wetzel ist seit 2017 im Unternehmen und leitet aktuell die Bereiche Compensation & Benefits, HR Controlling und Governance. In dieser Position verantwortet er unter anderem die Konzeption und Weiterentwicklung der konzernweiten aktienbasierten Vergütungsinstrumente und Beteiligungsprogramme für Führungskräfte und Mitarbeiter. Sebastian Wetzel hält einen M.Sc. in Management der Universität Mannheim mit dem Schwerpunkt Strategic Management.
16:10 - 16:55

Breakouts Runde 3

Der Workshop stellt mit OWN SAP das konzernweite Mitarbeiteraktien-Programm vor, über das Mitarbeiter aller Hierarchien Anteile an SAP erwerben und in der Rolle als echte Anteilseigner mit den entsprechenden Rechten – von der Teilnahme an der Hauptversammlung bis zur Dividenden-Auszahlung – agieren können. Welche Anforderungen gelten dabei an Mitarbeiter und vor welchen Herausforderungen stand/steht SAP? Ein Werkstattbericht.

Das Beispiel Holtmann zeigt die Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung für die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften, als Motivationsschub innerhalb der Belegschaft, für den Vermögensaufbau der Mitarbeiter und nicht zuletzt als Finanzierungsalternative – immer unter dem Gesichtspunkt unternehmerischer und gesellschaftlicher Bedeutung und partnerschaftlicher Unternehmenskultur.
Ilka Schulze

Ilka Schulze

Geschäftsführerin
Holtmann Mitarbeiterbeteiligungs GmbH
Die Diplom-Designerin und Finanzbuchhalterin arbeitet seit 1999 in der Holtmann Unternehmensgruppe zunächst als Leiterin des gesamten Rechnungswesens im Bereich Messe + Event. Derzeit ist sie als Prokuristin zuständig für die Verwaltung des Immobilienbestands. Als Geschäftsführerin der Holtmann Mitarbeiter Beteiligungs-GmbH ist sie zudem für das Beteiligungsprogramm bei Holtmann verantwortlich.

Unsere Forschung belegt den Zusammenhang zwischen Kapitalbeteiligung und Arbeitsleistung auf Ebene des Individuums. Der Vortrag gibt Aufschluss über die Mechanismen eines solchen Zusammenhangs und warum klassische volkswirtschaftliche Ansätze keine überzeugende Erklärung liefern.
Felix Hofmann

Felix Hofmann

Doktorand
Technische Universität München
Felix Hofmann studierte Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart und St. Andrews und ist seit 2016 externer Doktorand bei Frau Prof. Isabel M. Welpe am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TU München. Auf Einladung von Prof. Richard B. Freeman war Felix Hofmann in 2019 Visting Fellow an der Harvard University. Er präsentierte seine Forschung auf mehreren nationalen und internationalen Konferenzen, u.a. Academy of Management Annual Meeting, 2018 (Chicago, IL), Herbstworkshop WK Personal, 2018 (München) und Beyster Symposium 2019 (La Jolla, CA).

Mit der Strategie 2020 hat Bilfinger die Grundlage zurück zu profitablem Wachstum gelegt: Effektive Strukturen, stärkere Marktdurchdringung und konsequenter Ausbau innovativer und digitaler Produkte und Dienstleistungen. Doch wie kann sichergestellt werden, dass die Belegschaft hinter der Strategie steht und voll mitzieht? Einblicke in die Rolle der aktienbasierten Vergütung bei der erfolgreichen Transformation der Bilfinger SE.
Sebastian Wetzel

Sebastian Wetzel

Team Lead Compensation HR Controlling & Governance
Bilfinger SE
Sebastian Wetzel ist seit 2017 im Unternehmen und leitet aktuell die Bereiche Compensation & Benefits, HR Controlling und Governance. In dieser Position verantwortet er unter anderem die Konzeption und Weiterentwicklung der konzernweiten aktienbasierten Vergütungsinstrumente und Beteiligungsprogramme für Führungskräfte und Mitarbeiter. Sebastian Wetzel hält einen M.Sc. in Management der Universität Mannheim mit dem Schwerpunkt Strategic Management.

Langfristig orientierte Aktionäre sind bei voestalpine eine wesentliche Voraussetzung für eine gute und stabile wirtschaftliche Entwicklung. Mit der Ankündigung des früheren Mehrheitseigentümers Republik Österreich, sich vollständig aus dem global agierenden Technologiekonzern zurück zu ziehen, beschlossen Management und Belegschaftsvertretung im Jahr 2000, die Mitarbeiter über eine Kapitalbeteiligung mit Stimmrechtsbündelung zu einem neuen Kernaktionär aufzubauen. Die Mitarbeiterbeteiligung hat sich seither zu einer Erfolgsgeschichte im Konzern entwickelt. Mit einem gebündelten Stimmrechtsanteil von 14,8 % ist die sie heute wesentlicher Teil des Selbstverständnisses der voestalpine – in Österreich und darüber hinaus.
Mag. Johannes Pointner

Mag. Johannes Pointner

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
voestalpine AG
Johannes Pointner leitet seit September 2017 die Abteilung Mitarbeiterbeteiligung in der voestalpine AG und ist zudem seit Juli 2019 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung. In diesen Funktionen ist er für die operative Administration und die Weiterentwicklung der Mitarbeiterbeteiligung im voestalpine-Konzern zuständig. Johannes Pointner studierte Volkswirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz. An der LIMAK Austrian Business School in Linz absolvierte er das Programm Global Executive MBA.
Ab 17:00

Ausklang mit Stammtischen und Get Together Offenes World Coffee-Format

Stammtisch 1: Alternativen in der Mitarbeiterbeteiligung für nicht-börsennotierte Unternehmen

Dr. Heinrich Beyer

Dr. Heinrich Beyer

Geschäftsführer
AGP - Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung
Dr. Heinrich Beyer ist seit 2006 Geschäftsführer des Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung - AGP in Kassel. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und einem Wirtschaftswissenschaftlichen Studium war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel und zugleich Leiter verschiedener Projekte der Bertelsmann Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung. 1995 wechselte er als
Referatsleiter zur Bertelsmann Stiftung nach Gütersloh und 1999 als kaufmännischer Geschäftsführer zu einem mittelständischen Unternehmen. Er ist Autor bzw. Co-Autor verschiedener Publikationen zu den Themen Unternehmensführung und Mitarbeiterbeteiligung.

Stammtisch 2: Herausforderungen und Best Practice in der Kommunikation von Mitarbeiterbeteiligung

Lilli Allihn

Lilli Allihn

Freie Beraterin
Abschluss der schulischen und akademischen Ausbildung in England mit einem Bachelor in Business Management with Psychology und Master in Business Management mit Spezialisierung in Marketing (mit Auszeichnung). Gewinnerin des Worshipful Company of Marketors Award 2010. Ab 2010 wirkte Lilli Allihn als Marketing Manager für eine Innovations- und Markenberatung der Omnicom Group in London. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2013 ist sie als freiberufliche Beraterin im IT-Projektmanagement, in Kommunikation & Marketing, sowie als Agile Trainer & Coach (SCRUM) für führende börsennotierte Unternehmen tätig.

Stammtisch 3: Administration von Mitarbeiterbeteiligung

Frank Juhre

Frank Juhre

Chief Operating Officer Plans EMEA
Equatex AG
Nach Akquisition von Equatex durch Computershare wurde Frank Juhre 2019 in seine aktuelle Position berufen. Zuvor hatte er fünf Jahre als Chief Markets Officer und Chief Operating Officer erfolgreich die Equatex AG geführt. Frank verfügt über langjährige Erfahrung im Management operationeller Prozesse sowie im Client Relationship für global agierende Unternehmen. Sein umfangreiches Expertenwissen zu aktienbasierten Vergütungsinstrumenten hatte er zuvor unter anderem bei der UBS sowie im Consulting in den USA und Europa aufgebaut. Er hält einen MBA in Finance der Georgia State University, Atlanta, GA, USA.

Stammtisch 4: Focus rechtliche/arbeitsrechtliche Herausforderungen

18:00

Ende der Veranstaltung